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Neodym – Eisen – Bor – Hochgradienten – Magnetstab



Prinzipskizze für NdFeB-Magnetstab

  • Endstücke mit dem Magnetstab verschraubt – bessere mechanische Stabilität
  • Magnete werden zusammen mit den Eisenscheiben außerhalb des Rohres in einer Vorrichtung genau ausgerichtet und verschraubt – geringe Abnützung des rostfreien Rohres beim Abstreifen
  • Verwendung von hochwertigem, hochkoerzitivem NdFeB-Magnetmaterial
  • Maximale Flussdichte 13.0 kG auf der Staboberfläche (Flussdichte auf der Wirkoberfläche)

 

Neodym-Eisen-Bor-Hochgradienten - Magnetstab




Magnetstäbe dienen zum Ausfiltern von feinen magnetischen Partikeln aus Flüssigkeiten oder Pulvern.
Durch den Einsatz von geeigneten und hochwertigen Neodym-Eisen-Bor-Magneten werden besonders hohe Feldstärken auf der Staboberfläche erreicht. Eine hohe Feldstärke an der Oberfläche, verbunden mit einem hohen Feldstärkegradienten, ergibt besonders große Kraftwirkungen auf magnetisierbare Partikel.
Dies bedeutet,  je größer die Flussdichte desto effizienter ist die Separation, es werden deutlich kleinere und mehr Partikel abgeschieden.

Wird „billiges“ NdFeB-Magnetmaterial (mit hoher Remanenz aber geringer Koerzitivkraft) verwendet, so kommt es im Bereich der Eisenpolscheiben zur Ummagnetisierung des Magnetmaterials. Geringfügige Temperaturerhöhungen reduzieren die Koerzitivkraft von NdFeB und führen damit zu weiteren Ummagnetisierungen, d.h. die Flussdichte an der Staboberfläche nimmt während des Einsatzes bei geringfügig erhöhten Betriebstemperaturen weiter ab.

Wir verwenden nur hochwertiges, hochkoerzitives NdFeB-Magnetmaterial mit hoher Remanenz und hoher Koerzitivkraft, daher gibt es keine Ummagnetisierung im Bereich der Polscheiben. Das Verhältnis von Magnetlänge zu Polplattendicke wird durch Finite-Elemente-Berechnungen auf das verwendete Magnet-material und auf die Anwendung abgestimmt. Es stehen Auswertemöglichkeiten zur Verfügung, die den Wirkbereich auf Eisenpartikel, die spezifische Kraftdichte, direkt darstellen.



Finite-Elemente-Berechnung (FEM)

Durch die Anwendung von Finite-Elemente-Berechnungen werden die Magnetabmessungen festgelegt und der Wirkbereich auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt.







Permanentmagnete im praktischen Einsatz

Steigende Anforderungen an die Reinheit von Lebensmitteln, Produkten, Rohstoffen, Betriebsmitteln sowie der Wunsch nach längeren Standzeiten der Anlagen bewegen immer mehr Produzenten, ihre Herstellungsprozesse zu verbessern. Gerade der Anteil an feinsten Fremdeisenpartikeln (Abrieb, Eintrag durch Rohstoffe, etc.) und deren Auswirkungen werden in vielen Bereichen immer noch unterschätzt.

Eine kostengünstige Möglichkeit diesem Problem entgegenzuwirken, ist der Einsatz von Hochleistungs-Permanentmagneten.  Schon bei der Auswahl der Geräte werden die Anforderungen und  Einsatzbedingungen des Kunden berücksichtigt.

Aufgrund der eingesetzten Hochleistungsmagnete und der Bauweise werden besonders hohe Oberflächenflussdichten  bis zu 1,3 Tesla (13.000 Gauss) und Festhaltekräfte erreicht, so dass Fremdeisenpartikel ab 5 µm bei flüssigen Produkten und ab 25 µm aus pulverförmigen Produkten abgeschieden werden.

Die Oberflächenflussdichte ist dabei nicht zu verwechseln mit der Remanenz des eingesetzten Magnetmaterials, dem sogenannten Br-Wert, sondern  stellt die tatsächlich messbare Größe auf der Magnetstaboberfläche dar.

 

Die gezielte Materialauswahl stellt die Langlebigkeit der Magnete sicher. Eine Abnahme der Oberflächenflussdichten (Entmagnetisierung) unter spezifizierten Einsatzbedingungen wird ausgeschlossen.

 

Zum Unterschied zu den marktüblichen Metallsuchgeräten werden bei den Hochleistungsmagneten nur die Fremdeisenpartikel aus dem Produktstrom entfernt und somit die übliche Ausschleusung eingespart. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass ca. 80%-90% der Fremdpartikel magnetisierbar und somit mittels Magnetfiltern aus dem Produktstrom entfernt werden können.

Mit dem Einsatz von Hochleistungsmagneten lassen sich bei explosionsgeschützten Anlagebereichen durch die Minimierung von Funken auslösenden Partikeln ATEX-Auflagen erfüllen. 

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